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6. Jägerbrigade bildet Einsatzkontingent für das Kosovo aus

Götzendorf, 21. März 2007  - Erstmals war eine Brigade für die Formierung und die gesamte Einsatzvorbereitung des österreichischen Kontingents für das Kosovo verantwortlich. Der Kern des Bataillonstabes AUCON 16/KFOR wird durch das Aufklärungsbataillon 2 der 6.Jägerbrigade mit dessen Kommandanten Oberstleutnant Ronald Schmied gebildet. Dass dieser Auftrag für die 6. Jägerbrigade gleichzeitig mit vielen anderen Aufgaben, wie die Grenzraumüberwachung, lösbar war, erforderte eine logistische und planerische Gewaltanstrengung.

Formierungsstab als Planungselement

Vier Monate lang war ein eigener Formierungsstab, der aus dem Brigadekommando der 6. Jägerbrigade und einsatzerfahrenen Offizieren und Unteroffizieren der Bataillone gebildet wurde mit der Planung und Durchführung der Ausbildung intensiv beschäftigt. Das gesamte Gerät und die Ausrüstung für die Ausbildung, wie der Mannschaftstransportpanzer Pandur und das Allschutzfahrzeug Dingo, mussten beantragt und zusammengeführt werden.

Die Ausbildung für das Fachpersonal wie z.B. Panzerfahrschulen und die Ausbildung vom Einzelsoldaten bis hin zum kleinen Verband waren zu planen und sicherzustellen. Die Einsatznähe war bei allen Vorhaben das angestrebte Ziel.

Höhepunkt Abschlussübung

Der Höhepunkt und gleichzeitig die Generalprobe für die Feststellung der Einsatzbereitschaft des Kontingents AUCON16/KFOR war die Abschlussübung vom 19.März bis zum 21. März 2007 in Götzendorf. 650 Soldatinnen und Soldaten übten im Bataillon AUCON 16/KFOR, in der Übungsleitung, Übungssteuerung, Role Player Organisation und im Real Life Support. Alle Übungseinlagen wurden auf die realen Szenarien im Einsatzraum abgestimmt. Die Einlagensteuerung war auf eine Maximalanforderung der beübten Kräfte ausgerichtet. Denn nur wer auf die höchste Eskalationsstufe vorbereitet ist, kann sämtliche Situationen im Einsatz beherrschen.

Am 23.März wird die Einsatzvorbereitung mit der feierlichen Verabschiedung von AUCON 16/KFOR in Götzendorf abgeschlossen. In der Folgewoche verlegt das Kontingent in den Einsatzraum.

Für den Formierungsstab und somit für die 6.Jägerbrigade ist der Auftrag AUCON16/KFOR aber damit nicht beendet. Rückorganisation und Rückgabe von Gerät und Ausrüstung werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Herausforderung für eine Brigade

Die Formierung eines Auslandskontingentes, wie AUCON16/KFOR, wird auch in Zukunft für eine Brigade eine große Herausforderung darstellen, wobei man mit der derzeitigen Personalstruktur an die Grenzen des Machbaren stoßen wird.

Trotz gleichbleibender personeller Ressourcen werden die Aufträge im internationalen Umfeld immer weitreichender.

Ein Bericht der Redaktion 6. Jägerbrigade

Ein Temporary Checkpoint zur Kontrolle von Personen und Fahrzeugen

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Patrouille mit Pandur-Schützenpanzern bei winterlichen Bedingungen

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Multinationale Zusammenarbeit im Einsatz

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Einweisung des Kommandanten in das Gelände

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Die kosovarischen Winter forder die Kräfte von Soldaten und Material

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