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Seminar in Salzburg: Heer und Wirtschaft

Salzburg, 20. September 2007  - Die Förderung der Kooperation zwischen dem Bundesheer und Wirtschaftunternehmen sowie zivilen Institutionen war am Donnerstag Gegenstand eines Seminars in der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne. Mehr als 100 führende Manager von bedeutenden österreichischen Betrieben und Institutionen sowie die Kommandanten ihrer militärischen Partner folgten der Einladung.

Soldaten als Human-Resources-Potential für Unternehmen

Generalleutnant Edmund Entacher, der Milizbeauftragte des Bundesheeres, hielt dabei einen viel beachteten Vortrag zum Thema "Soldaten als Human-Resources-Potential für Unternehmen". Brigadier Franz Edelmann vom Verteidigungsministerium informierte über die Bildungs-Institution Bundesheer.

15 Jahre Partnerschaft Raiffeisenverband - Militärkommando Salzburg

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch langjährige Partnerschaften ausgezeichnet, die dieses Jahr ihr 25-, 20-, 15-, 10 oder 5-jähriges Jubiläum feiern. Seit 15 Jahren existiert dabei auch eine gelebte Partnerschaft zwischen dem Raiffeisenverband Salzburg und dem Militärkommando. Jährlich finden mehrere gemeinsame Veranstaltungen statt, wo es neben dem gesellschaftlichen Teil auch zu einem intensiven Wissenstransfer kommt. Zur Entgegennahme der Urkunde konnte Oberst Gerhard Funk, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Militärkommando, Direktor Hans Schinwald und Arnold Gruber vom Raiffeisenverband begrüßen.

Neben dem großen Salzburger Kapitalunternehmen hat das Militärkommando seit 27 Jahren auch eine Partnerschaft zum Land Salzburg. Als dessen Vertreter kam Norbert Altenhofer vom Referat für Katastrophenschutz zur Veranstaltung.

Seit 38 Jahren gelebte Kooperation

Seit dem Jahr 1969 pflegt das Bundesheer Partnerschaften zu bedeutenden österreichischen Wirtschaftsbetrieben sowie zu öffentlichen Gebietskörperschaften. Über 100 derartige, gelebte Kooperationen existieren bundesweit. Durch gegenseitige Hilfe werden dabei wichtige Synergieeffekte erzielt: Wenn beispielsweise ein Unternehmen ein zukunftsweisendes Produkt entwickelt, das dann vom Bundesheer-Partner unter härtesten Bedingungen getestet wird. Oder wenn in Diskussionen und Seminaren Erfahrungen über neueste Management-Methoden ausgetauscht werden.

Qualifizierte Mitarbeiter für die heimische Wirtschaft

Das Bundesheer bietet Mitarbeitern, die sich für ein auf zumindest drei Jahre befristetes Dienstverhältnis entscheiden, die Möglichkeit von Berufsfördermaßnahmen. Je nach Länge des Dienstverhältnisses bezahlt das Heer im Anschluss den ehemaligen Soldaten ein bis drei Jahre lang die berufliche Ausbildung. Derzeit sind 400 Personen in diesem Förderprogramm. Diese ehemaligen Soldaten sind aufgrund ihrer Erfahrung von Auslandseinsätzen und in der Menschenführung - auch unter erschwerten Bedingungen - gefragte Mitarbeiter für Unternehmen. Dieses Bewusstsein bei heimischen Betrieben zu schärfen war das Ziel des Vortrags von Generalleutnant Entacher.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Generalleutnant Edmund Entacher (m.) mit Wüstenrot-Generaldirektor Helmut Geier (r.) und Generalmajor Dieter Heidecker (hinten).

Generalleutnant Edmund Entacher (m.) mit Wüstenrot-Generaldirektor Helmut Geier (r.) und Generalmajor Dieter Heidecker (hinten).

Brigadier Franz Edelmann referierte über die Bildungs-Institution Bundesheer.

Brigadier Franz Edelmann referierte über die Bildungs-Institution Bundesheer.

Partner: Oberst Gerhard Funk, Raiffeisen-Direktor Hans Seiwald, Generalmajor Heidecker, Reinhard Raberger (v.l.).

Partner: Oberst Gerhard Funk, Raiffeisen-Direktor Hans Seiwald, Generalmajor Heidecker, Reinhard Raberger (v.l.).

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