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Die Erde bebte

SALZBURG, 27. März 2003  - Eine groß angelegte Katastrophenschutzübung fand gestern im Großraum Flachgau statt. Insgesamt 320 Soldaten des österreichischen Bundesheeres waren bei der Übung mit dem Namen „Tremblement de Terre“ im Einsatz.

Ausgegangen wurde von einem schweren Erdbeben in Ost- und Nordtirol mit dem Epizentrum im Raum Friaul. Aber auch Salzburg war von der Katastrophe betroffen. Das Südportal des Tauerntunnels und die Bergstation der Untersbergbahn waren teilweise eingestürzt. Beim Munitionslager Gois wüteten schwere Brände; Wanderer wurden beim Abstieg vom Untersberg verletzt. Darüberhinaus wurde die Klingeralm am Untersberg und die Marmorbrüche bei Fürstenbrunn vollkommen zerstört. Nun galt es möglichst schnell die Verletzten zu versorgen. Alarmiert wurden die Lawineneinsatzzüge des Truppenübungsplatzes Hochfilzen, der Jägerschule in Saalfelden und des Heeresfernmelderegiments aus St. Johann, der Katastrophenhilfszug Tamsweg und der ABC-Abwehrzug aus Salzburg.

An der Übung, die vom österreichischen Bundesheer organisiert wurde, nahm auch das Rote Kreuz, die Gendarmerie, die Höhlenrettung und die Bergrettung mit insgesamt ca. 70 Personen teil. Es sollten Alarmierungsabläufe und Zusammenarbeit mit zivilen Einsatz- und Rettungskräften überprüft, Führungsabläufe verbessert und die Einsatzfähigkeit der eingesetzten Kräfte kontrolliert werden. Auf reges Interesse stieß die Übung auch im Ausland. Fünf Offiziere der deutschen Bundeswehr nahmen als Beobachter daran teil.

Die erste Auswertung unmittelbar nach dem Ende der Übung ergab, dass durch das Militärkommando Salzburg eine anspruchsvolle Übungsaufgabe erstellt wurde, die sowohl das Bundesheer aber auch jede der teilnehmenden Einsatz- und Rettungsorganisationen forderte. Der Leiter der Übung, Generalmajor Paul Kritsch, freute sich über den ausgezeichneten Ablauf des Einsatzes und bedankte sich bei allen Beteiligten.

Mag. Christoph Schulz, Rekrut

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Sanitäter führen Erstversorgung durch.

Sanitäter führen Erstversorgung durch.

Bergung von Verletzten.

Bergung von Verletzten.

Abtransport eines Verletzten.

Abtransport eines Verletzten.

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