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Darabos: NATO-Beitritt für Österreich kein Thema

Wien, 23. März 2009  - Als Reaktion auf den letztwöchigen "profil"-Kommentar von Georg Hoffmann-Ostenhof, der sich für einen NATO-Beitritt Österreichs ausgesprochen hatte, erteilt Darabos einem Beitritt eine klare Abfuhr: "Österreich kann in einer Organisation wie der EU viel stärker mitgestalten, als wir das in der NATO als Mitglied je könnten."

Neue Konzepte für neue Herausforderungen

Der aus der Sicht des Verteidigungsministers wichtigste Unterschied zum Militärbündnis NATO sei das umfassende Sicherheits-Verständnis der EU. Den neuen Herausforderungen wie Terrorismus, Staats- und Ordnungszerfall, humanitäre Krisen und Naturkatastrophen sei in überwiegendem Maß nicht mehr mit den alten Konzepten zu begegnen.

EU bündelt Kräfte

Darabos: "Das Militärbündnis aus dem Kalten Krieg gibt Antworten von gestern auf Fragen von morgen." Und der Minister weiter: "Den neuen Bedrohungen kann ein reines Militärbündnis nicht gerecht werden. Militär alleine ist bei keinem Konflikt das Allheilmittel." Jedoch, so Darabos, könne "die EU Diplomatie, Entwicklungshilfe, Polizeikräfte und Militär bündeln".

Freiwillig und auf Basis der Neutralität

Dabei geht es Darabos nicht darum, vor der NATO Scheu zu haben, aber der NATO mit nicht zu großem Enthusiasmus zu begegnen. Darabos: "Österreich arbeitet dort mit der NATO zusammen, wo es aus praktischen Überlegungen sinnvoll ist. Österreich gestaltet als Mitglied der EU die europäische Sicherheitspolitik aktiv mit - freiwillig, auf Basis unserer Neutralität."

Darabos: "Die EU hat die besseren Konzepte, um den heute bestehenden Herausforderungen begegnen zu können".

Darabos: "Die EU hat die besseren Konzepte, um den heute bestehenden Herausforderungen begegnen zu können".

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