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Verbesserte Angebote für die Abfangjäger eingelangt

Wien, 30. April 2002  - Mit heutigem Datum endete die Frist für die Nachbesserung der Angebote für die Beschaffung neuer Abfangjäger. Die drei Anbieter haben die konkretisierten Offerte zeitgerecht übermittelt, nachdem deren Erstangebot keine praktikable Übergangslösung (Gebrauchtmaschinen bis zum Eintreffen der Neugeräte) vorsah.

In der Folge ersuchte das Verteidigungsministerium um Offert-Nachbesserung unter Zugrundelegung eines adaptierten Zulaufplans. Die nunmehr geänderten Anforderungen sehen keine Übergangslösung vor. Das Bundesheer beabsichtigt jetzt, den Zeitraum zwischen Stilllegung der Draken-Flotte (bis Ende 2005) und Zulauf der fabriksneuen Maschinen mit einem "Einstiegspaket" einer befreundeten Luftwaffe zu überbrücken.

Ab 2. Mai wird die Arbeit der 33-köpfigen Bewertungskommission in den Teilbereichen Operation, Flugbetrieb, Technik, Logistik und Kommerzielles fortgesetzt. Mit einem Vorliegen des militärischen Ergebnisses ist in der zweiten Maihälfte zu rechnen. Die Typenentscheidung wird im Juni erwartet.

Das Nutzungsende der Abfangjäger "Draken" für die Luftraumüberwachung ist mit Ende 2005 erreicht. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Flugbetrieb mit dem "Draken" kontinuierlich abnehmen. Um eine reibungslose Übernahme der Luftraumüberwachung durch das neue Flugzeug sicherzustellen, sollen als "Einstiegspaket" beginnend mit Frühjahr 2003 bis zu sechs Abfangjäger des neuen Typs in Österreich zur Verfügung stehen.

Diese Flugzeuge sollen von der jeweiligen Referenzluftwaffe der Firma, die den Zuschlag erhält, bereitgestellt werden, um Vorbereitungen in den Bereichen Flugbetrieb, Ausbildung, Technik, Logistik und Infrastruktur treffen zu können. Damit soll eine reibungslose Einführung des neuen Abfangjägers sichergestellt werden.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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