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Land und Militärkommando Tirol feierten den "Großen Österreichischen Zapfenstreich"

Innsbruck, 25. Oktober 2012  - Mit der musikalischen Aufführung des "Großen Österreichischen Zapfenstreichs" werden am Abend des 25. Oktobers alljährlich die offiziellen Feierlichkeiten des Landes Tirol und des Militärkommandos zum Nationalfeiertag eröffnet.

Hunderte Zuseher, Jung und Alt, aus Innsbruck und allen Teilen Tirols, gemeinsam mit dem Offiziers- und Unteroffizierskorps der Tiroler Schützen erwiesen dem Festakt und seinem für Österreich bedeutsamen Hintergrund auch dieses Jahr ihre Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

Nachdem Tirols Landeshauptmann Günther Platter die Tiroler Bevölkerung herzlich willkommen hieß, begrüßte er die Vertreter der Landes- und Kommunalpolitik, den Militärkommandanten Generalmajor Herbert Bauer, die Ehrengäste sowie die Abordnungen Traditionsvereine.

Landeshauptmann Platter betonte in seiner Festansprache, dass man sich das Ende des zweiten Weltkrieges mit all seiner Not für die Bevölkerung in Erinnerung rufen solle und daher der Nationalfeiertag als Sinnbild für "nie wieder Krieg" stehe. Er betonte weiters, dass Tirol in diesem Jahr von überregionalen Elementarereignissen verschont geblieben sei, dankte dem Bundesheer aber für die rasche Hilfe im Zuge der erschreckenden Katastrophen der letzten Jahre.

Platter gab seinen Dank auch weiter an die Stabskompanie des Militärkommandos Tirol und ihren Kommandanten Oberstleutnant Felix Resch, die Harmoniemusikkapelle Lechaschau, die Schützenkompanien Lechaschau und Vils und wünschte den Anwesenden alles Gute für den Nationalfeiertag.

Der Begriff "Zapfenstreich" stammt aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und war das Zeichen für den Beginn der Nachtruhe in den Unterkünften der Landsknechte. Der Name lässt sich darauf zurückführen, dass zur Stunde der befohlenen Nachtruhe ein Strich über den Zapfen der Fässer gemacht wurde, um das Verbot des weiteren Verkaufs von Bier oder Wein kontrollieren zu können. Eine andere Erklärung ist, dass zum Zeichen des Dienstschlusses mit der Blankwaffe der Wachsoldaten auf den Zapfen der Fässer geschlagen bzw. "gestrichen" wurde.

Allmählich, im Laufe vieler Jahrzehnte, entstand immer mehr eine Zeremoniell, das sich zu einem militärmusikalischen Schauspiel - dem "Großen Zapfenstreich" - entwickelte. Dieser wird heute zu besonders feierlichen Anlässen aufgeführt.

Der Große Zapfenstreich des Österreichischen Bundesheeres ist ein vielgliedriges, musikalisches Werk und entstand 1769 in der Hochblüte der österreichischen Militärmusik. Die heutige Version wurde 1980 zum 25-jährigen Bestehen des Bundesheeres zusammengestellt und wird seitdem als "Großer Österreichischer Zapfenstreich" aufgeführt.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Tirol

Angehörige der Schützenkompanie Wilten und Unteroffiziere des Bundesheeres hissen gemeinsam die Bundesfahne.

Angehörige der Schützenkompanie Wilten und Unteroffiziere des Bundesheeres hissen gemeinsam die Bundesfahne.

Die Gastgeber der traditionellen Vorfeier zum Nationalfeiertag: Landeshauptmann Platter (Mitte) , Militärkommandant Bauer (r.) und Landesschützenkommandant Tiefenthaler (l.).

Die Gastgeber der traditionellen Vorfeier zum Nationalfeiertag: Landeshauptmann Platter (Mitte) , Militärkommandant Bauer (r.) und Landesschützenkommandant Tiefenthaler (l.).

Der "Große Österreichische Zapfenstreich" dargeboten von der Militärmusik Tirol.

Der "Große Österreichische Zapfenstreich" dargeboten von der Militärmusik Tirol.

Der Beginn des Zapfenstreiches wird durch einen Solotrompeter angekündigt.

Der Beginn des Zapfenstreiches wird durch einen Solotrompeter angekündigt.

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