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Zweiter Internationaler Fallschirm- und Gebirgsjägerwettkampf

Saalfelden, 03. September 2003  - Deutsche Mannschaft gewinnt 2. Internationalen Gebirgs- und Fallschirmjäger-Marsch und Wettkampf des EMFV Österreich und der Jägerschule Saalfelden. Tschechen auf Platz Zwei, Österreicher auf Platz drei.

Rund 100 Soldaten und Polizeiangehörige aus 9 Nationen trafen am 29. und 30 August 2003 zu einem friedlichen Wettstreit aufeinander. Der europäische Militärfallschirmsprungverband (EMFV) und die Jägerschule Saalfelden luden zum zweiten Mal zum internationalen Fallschirm- und Gebirgsjägerwettkampf ein. Aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Kroatien, Irland, Italien, Tschechien und sogar Japan kamen die Mitglieder des EMFV, die sich mit ihren österreichischen Kameraden messen wollten. Viele von Ihnen sind oder waren Angehörige bekannter Spezialeinheiten ihrer jeweiligen Armee- bzw. Polizeieinheit.

Der Wettkampf entspricht den Bestimmungen des Österreichischen Gefechtsdienst-Leistungsbewerbes für die Jägertruppe und ist in Details auf das internationalen Teilnehmerfeld abgestimmt. Überrascht zeigen sich die Veranstalter von den außerordentlichen Leistungen. Offiziersstellvertreter Christian Huber, Österreich-Repräsentant des EMFV: „Die Teilnehmer bestätigten uns, dass dieser Wettkampf im internationalen Vergleich sehr fordernd ist. Dementsprechend begehrt ist bei ihnen das Gefechtsdienstleistungsabzeichen.

Gestartet wurde um 6:30 Uhr am Schießplatz Kniepass. Die Marschstrecke - von den meisten Mannschaften im Laufschritt bewältigt - wurde aufgelockert durch Schießen mit dem PAL 2000 -Simulationsgerät, Paddeln über die Saalach, Handgranaten werfen und Abseilen.

Die Jägerschule Saalfelden verfügt über das entsprechende Know-How, diesen fordernden Wettkampf auch für ein internationales Teilnehmerfeld zugänglich zu machen. Brigadier Josef Paul Puntigam, Kommandant der Jägerschule: „Ein Wettkampf ist die beste Möglichkeit, sich kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. Im gemeinsamen, internationalen Einsatz bleibt dafür keine Zeit.“ Und So „kämpften“ auch in zwei gemischten Teams Kroaten, Franzosen und Österreicher Seite an Seite. Einsatz- und Praxisbezogenheit darauf legten die Veranstalter großen Wert. Schließlich geht es um infanteristische Grundfertigkeiten, deren Beherrschung im Ernstfall überlebenswichtig ist und die über den Erfolg einer Mission entscheiden. Vor diesem ernsten Hintergrund stand die kurzfristige Absage der gemeldeten amerikanischen Mannschaften, ein Einsatzbefehl war gekommen.

Erfolgreich seinen Titel verteidigt hat der Vorjahressieger, das Team aus Oberfranken/Deutschland. Die Mannschaft benötigte rund fünfeinhalb Stunden für die Bewältigung der rund 30 Km langen Strecke. Zweiter wurden Fallschirmjäger aus Tschechien. Das österreichische Team belegte einen hervorragenden 3. Platz.

Überwinden von Gewässern.

Überwinden von Gewässern.

Bogenschiessen als eigene Disziplin.

Bogenschiessen als eigene Disziplin.

Die Panzerabwehr-Lenkwaffe 2000.

Die Panzerabwehr-Lenkwaffe 2000.

Eine weitere Art Gewässer zu überwinden.

Eine weitere Art Gewässer zu überwinden.

Die Station Abseilen.

Die Station Abseilen.

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