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Verteidigungsminister Klug ist Taufpate von sieben Rottweilerwelpen

Kaisersteinbruch, 11. Juli 2013  - Verteidigungsminister Gerald Klug übernahm heute die Patenschaft für sieben Rottweilerwelpen. Einem der Welpen, sie sind neun Wochen alt, wurde eine besondere Auszeichnung zuteil: Er wird den Namen Quinn tragen. Dieser Name ist altirischen bzw. gälischen Ursprungs, bedeutet "der Weise", und wurde von Klug persönlich ausgewählt.

Hundetaufe

Zuvor ließ der Verteidigungsminister sich von Oberst Otto Koppitsch, dem Kommandanten des Militärhundezentrums, in die Zucht und Ausbildung in Kaisersteinbruch einweisen und erlebte bei einer Vorführung die Leistungsfähigkeit der Diensthunde des Österreichischen Bundesheeres. Die Hundetaufe ist ein symbolischer Akt, bei dem den Militärhunden ihre Dienstmarke umgehängt wird. Damit treten sie offiziell in den Dienststand des Bundesheeres.

Verteidigungsminister Klug: "Die vierbeinigen Kameraden sind unverzichtbarer Bestandteil des Bundesheeres. Ich möchte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Militärhundezentrums deshalb großes Lob für ihre erfolgreiche Arbeit aussprechen. Man sieht den Hunden an, dass sie in guten Händen sind." Das Zentrum in Kaisersteinbruch muss national und international keinen Vergleich scheuen. So errang die Militärhundeführerin Petra Schneidhofer 2010 den Titel des Vizechampions bei der Diensthunde-WM.

Schutz- und Spürhunde

Die weitere Ausbildung der Hunde beginnt im Alter von 15 Monaten zum Schutz- oder Spürhund. Die Schutzhunde übernehmen Aufgaben bei der Bewachung von militärischen Objekten des Bundesheeres, die Spürhunde dienen zum Auffinden von Suchtmitteln und Sprengstoffen. Mittlerweile verfügt das Militärhundezentrum auch über zwei "Trümmerhunde" zur Suche nach verschütteten Personen in eingestürzten Gebäuden. Seit 1987 sind die Militärhunde auch wichtiger Bestandteil der Auslandskontingente des Bundesheeres. Insgesamt sind derzeit rund 70 Hunde in Kaisersteinbruch stationiert.

175 Militärhunde

In Kaisersteinbruch werden Rottweiler sowie deutsche und belgische Schäferhunde ausgebildet. Auf rund acht Hektar werden Hunde, aber auch Hundeführer auf ihre Verwendung vorbereitet und laufend weitergebildet. Jährlich werden durch die insgesamt 35 Bediensteten des Militärhundezentrums durchschnittlich 15 Schutz- und zehn Spürhunde ausgebildet. Derzeit sind 175 Militärhunde im Dienststand des Bundesheeres.

Verteidigungsminister Klug:" Man sieht den Hunden an, dass sie in guten Händen sind."

Verteidigungsminister Klug:" Man sieht den Hunden an, dass sie in guten Händen sind."

Gerald Klug mit dem Rottweilerwelpen "Quinn".

Gerald Klug mit dem Rottweilerwelpen "Quinn".

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