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KAB 22 in Allentsteig erfolgreich

Allentsteig, Klagenfurt, 07. Oktober 2003  - Das Korpsartilleriebataillon 22 (KAB 22) führte vom 22. September bis 3. Oktober 2003 eine Sonderwaffenübung am Truppenübungsplatz Allentsteig durch.

Ziel dieser Übung war es, den Kader des Bataillons einerseits auf die Panzerhaubitze M 109 A5Ö umzuschulen, andererseits ein Scharfschießen im Bataillonsrahmen mit dem Elektronischen Artilleriefeuerleitsystem (EAFLS) durchzuführen.

Die besondere Herausforderung dieses Vorhabens lag in dem Umstand, dass das KAB 22 ein Milizbataillon ist und der Anteil der Berufssoldaten bei nur 10 % liegt. Bataillonskommandant Oberstleutnant Johann Gruze hat diese Aufgabe mit seinem Stab und den Batteriekommandanten sehr gut gelöst.

Nach einer sehr intensiven Geschützausbildung, dem Üben des Stellungsraumverfahrens und anstrengenden Feuerleitübungen in der ersten Woche, folgte in der zweiten Woche der scharfe Schuß.

Schon am 1. Oktober – beim Direktrichten mit der M 109 A5Ö – zeigten die vorbereitenden Ausbildungsabschnitte Erfolg. Überdurchschnittlich hohe Trefferergebnisse prägten dieses Schießen. Voll Begeisterung wurde am 2. Oktober in der Früh in die Stellungsräume verlegt - doch leider gab es ein Problem - der berühmte „Allentsteiger Nebel“ zeigte auf, dass es ihn auch noch gibt und so musste das Schießen um ca. zwei Stunden verschoben werden. Die Zeit bis zum „Feuer frei“ wurde nochmals für Ausbildung genutzt und so lagen auch diesmal die ersten Salven im Ziel.

Der Inspizierende des Kommandos der Landstreitkräfte, Herr Oberst Manfred Rotter, war mit den Schießleistungen des Bataillons sehr zufrieden.

Aber nicht nur während des militärischen Dienstes zeigte das KAB 22, dass es zu Höchstleistungen in der Lage ist. In diesem Zusammenhang muss der Bataillonsabend am Samstagabend erwähnt werden, wo nicht nur Leistungsstärke und gelebte Kameradschaft, sondern auch Organisationsvermögen und Standfestigkeit gezeigt wurden.

Am 3. Oktober vor der Rückverlegung nach Klagenfurt verabschiedete der Bataillonskommandant die Truppe und zeichnete bei dieser Gelegenheit die „Abrüster“ und besonders verdiente Soldaten aus. Stellvertretend für alle soll hier der „neue“ S 3, Hauptmann Oswald Spendier, erwähnt werden, der seine Feuertaufe in dieser Funktion mit Bravour bestanden hat.

Im Laufe des Freitags rüsteten die Soldaten, nach durchgeführtem technischen Dienst an den Panzerhaubitzen M 109 A5Ö, ab und Oberstleutnant Johann Gruze konnte am frühen Nachmittag dem Kommandanten der 7. Jägerbrigade, Herrn Brigadier Günther Polajnar, melden: „Herr Brigadier, Sonderwaffenübung des KAB 22 OHNE Vorkommnisse beendet!“

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Ausbildung im Kampfraum der Panzerhaubitze

Ausbildung im Kampfraum der Panzerhaubitze

Feuerleitübung im EAFLS-Lehrsaal

Feuerleitübung im EAFLS-Lehrsaal

"Compact"-Geräteausbildung

"Compact"-Geräteausbildung

M 109 A5Ö beim Stellungsbezug

M 109 A5Ö beim Stellungsbezug

Nebel zum Absetzen beim Direktrichten

Nebel zum Absetzen beim Direktrichten

Zur Erholung...

Zur Erholung...

...ein tolles Programm

...ein tolles Programm

Bataillonskommandant ehrt verdiente Soldaten

Bataillonskommandant ehrt verdiente Soldaten

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