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50 Jahre Militärhunde beim Bundesheer: Minister Klug Taufpate von Rottweilerwelpe "Spiro"

Kaisersteinbruch, 04. Juli 2014  - Am Freitag fand im Militärhundezentrum Kaisersteinbruch der Festakt zum 50-jährigen Einsatz von Militärhunden beim Bundesheer statt. Ein besonderes "Highlight" der Feierlichkeiten stellte die Taufe von vier Rottweiler-Welpen dar. Verteidigungsminister Gerald Klug übernahm die Hundepatenschaft für den Rüden "Spiro". Der Name kommt aus dem griechischen und bedeutet "Der Aufrichtige".

"Kameraden auf vier Pfoten"

Außerdem konnte sich Klug bei einer eindrucksvollen Vorführung der Militärhunde von den Fähigkeiten der Vierbeiner überzeugen.  "Unsere 'Kameraden auf vier Pfoten', wie wir sie gerne nennen, sind für das Aufspüren von Personen, auch von Suchtgift, Sprengstoff und Waffen ebenso geeignet wie zur Erhöhung der Sicherheit im Einsatz oder zur Unterstützung von Rettungsmaßnahmen. Unsere Militärhunde schützen unsere Soldaten und retten das Leben von Verunglückten und Verschütteten", so der Verteidigungsminister. Mittlerweile verfügt das Bundesheer auch über "Trümmerhunde", die nach Gebäudeeinstürzen verschüttete Personen lokalisieren können.

Die Hundetaufe ist ein symbolischer Akt, bei dem die Militärhunde ihre Dienstmarke erhalten. Damit treten sie offiziell in den Dienststand des Bundesheeres. Heute wurde der so genannte S-Wurf getauft. Das bedeutet, dass die Namen der Welpen mit dem Buchstaben "S" beginnen. Die Rottweiler-Welpen "Spiro", "Sioux", "Susi" und "Sonja" tragen – zusätzlich zu ihrem Taufnamen – das Adelsprädikat "von Kaisersteinbruch".

170 Militärhunde im Dienststand

Die Ausbildung der frisch getauften Hunde beginnt im Alter von 15 Monaten zum Schutz- oder Spürhund. Die Schutzhunde übernehmen Aufgaben bei der Bewachung von militärischen Objekten des Bundesheeres, die Spürhunde dienen zum Auffinden von Suchtmitteln und Sprengstoffen. Mittlerweile verfügt das Militärhundezentrum auch über zwei "Trümmerhunde" zur Suche nach verschütteten Personen in eingestürzten Gebäuden. Seit 1987 sind die Militärhunde auch wichtiger Bestandteil der Auslandskontingente des Bundesheeres.

In Kaisersteinbruch werden Rottweiler sowie deutsche und belgische Schäferhunde ausgebildet. Auf dem acht Hektar großen Gelände werden Hunde, aber auch Hundeführer auf ihre Verwendung vorbereitet und laufend weitergebildet. Insgesamt sind derzeit rund 70 Militärhunde in Kaisersteinbruch stationiert. Jährlich bilden die 35 Bediensteten des Militärhundezentrums durchschnittlich 15 Schutz- und zehn Spürhunde aus. Derzeit sind 170 Hunde im Dienststand des Bundesheeres.

Verteidigungsminister Klug ist Taufpate von Militärhund "Spiro".

Verteidigungsminister Klug ist Taufpate von Militärhund "Spiro".

Gerald Klug mit "Spiro" und Connor Hufnagel, Sohn der Veterinärmedizinerin Major Petra Hufnagel.

Gerald Klug mit "Spiro" und Connor Hufnagel, Sohn der Veterinärmedizinerin Major Petra Hufnagel.

Klug mit Militärhund "Quinn", für den der Minister seit dem Vorjahr die Patenschaft übernommen hat.

Klug mit Militärhund "Quinn", für den der Minister seit dem Vorjahr die Patenschaft übernommen hat.

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