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Karriere beim Heer – Frauen gehen ihren Weg

Wien, 01. Dezember 2003  - Unter diesem Motto veranstaltete das Arbeitsmarktservice Wien gemeinsam mit dem Heerespersonalamt am 27. November 2003 eine Informationsveranstaltung im BerufsInfoZentrum in Wien13, Am Hietzinger Kai. Insgesamt 40 Interessentinnen erfuhren in Informationsblöcken und anschließenden individuellen Beratungsgesprächen von den Wehrdienstberaterinnen und Wehrdienstberatern des Heerespersonalamtes, welch ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten das Bundesheer Frauen bietet.

Martin Flieder, der Koordinator der BerufsInfoZentren des AMS stellt dazu fest:

„Diese Veranstaltung, die seitens des AMS nicht als ‚Werbeveranstaltung für das Bundesheer’ zu verstehen ist, soll gezielt einen bestimmten Personenkreis ansprechen - nämlich Mädchen und Frauen - und für eine innovative Idee Interesse wecken. Dieses doch recht große arbeitsmarkpolitische Potenzial wurde bis jetzt sicher noch nicht in entsprechendem Ausmaß ausgeschöpft. Die Veranstaltung soll den Frauen vor allem das Berufsbild „Soldatin“ und die damit verbundenen weiteren Möglichkeiten wie Berufsfelder, Arbeitsbereiche- und Bedingungen, Aufstiegschancen, Verdienst, Sicherheiten - besonders im Sinne der Chancengleichheit - näher bringen.“

Wehrdienstberaterin Stabswachtmeister Marion Schardt informierte über ihren Werdegang als Unteroffizier und die gebotenen Karrieremöglichkeiten. Auf die Frage nach den Vorbehalten, welche einer Frau beim Bundesheer entgegen schlagen, gab sie die alles umfassende Antwort: „Wenn man seinen Job gut macht, wird man nicht belächelt.“ Sie betonte die Chancengleichheit, die bei den für Mann und Frau gleichen Ausbildungsgängen besteht. In einem Interview für Radio Wien erfuhren die Hörer und Hörerinnen neben den notwendigen Voraussetzungen für eine Aufnahme, dass derzeit 247 Frauen in den verschiedensten Funktionen ihren Dienst als Soldatinnen versehen.

Das vorläufige Endergebnis dieser bemerkenswerten Informationsveranstaltung von AMS und Heerespersonalamt: weitere 15 Frauen überlegen sich eine Karriere beim Heer und werden noch im Dezember 2003 die Einladung zu einem sogenannten Karrieretag bei der Truppe erhalten.

Stabswachtmeister Marion Schardt informiert über den Werdegang als Unteroffizier.

Stabswachtmeister Marion Schardt informiert über den Werdegang als Unteroffizier.

Im persönlichen Gespräch werden Unklarheiten beseitigt.

Im persönlichen Gespräch werden Unklarheiten beseitigt.

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