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Bundesheer startet mit der Einnahme der neuen Struktur

Wien, 30. September 2016  - Mit 1.Oktober 2016 nimmt das Bundesheer die neue Truppengliederung seiner Großverbände ein. Die Brigaden spezialisieren sich und werden als Krisenreaktionskräfte gestärkt.

Für sicherheitspolitische Herausforderungen gerüstet

"Mit der neuen Struktur soll das Heer zukünftig schneller und wirkungsvoller auf moderne Bedrohungen reagieren können. Österreich braucht ein starkes Bundesheer, um für die sicherheitspolitischen Herausforderungen gerüstet zu sein", sagt Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, der betont, dass "sich das Heer angesichts stetig verändernder Bedrohungslagen laufend weiterentwickeln muss".

Brigaden mit spezialisierten Aufgaben

In der neuen Struktur des Bundesheeres richten sich die vier Brigaden klar auf die zukünftigen Aufgaben des Bundesheeres aus. Die 3. Panzergrenadierbrigade in Mautern wird zum "Kommando Schnelle Einsätze". Die Soldaten spezialisieren sich auf Missionen im In- und Ausland und Einsätze im urbanen Umfeld. Die 4. Panzergrenadierbrigade in Hörsching wird die "Schwere Brigade". Alle Panzerbataillone des Bundesheeres werden hier zusammengefasst. Sie werden für robuste Einsätze im In- und Ausland eingesetzt.

Die 7. Jägerbrigade in Klagenfurt bildet die "Leichte Brigade". Diese Soldaten sind vor allem für Einsätze zur Stabilisierung im Ausland zuständig und sind außerdem für das Landen aus der Luft ausgebildet. Das "Kommando Gebirgskampf" in Innsbruck entsteht aus der 6. Jägerbrigade. Die Soldaten dieser Brigade sind spezialisiert auf den Einsatz im Mittel-und Hochgebirge und in diesem Bereich weltweit anerkannt. Auch die Militärkommanden gewinnen durch die neue Struktur an Bedeutung. Jedes Militärkommando bekommt ein eigenes Jägerbataillon, ist für die Miliz verantwortlich und bildet selbst Grundwehrdiener aus.

Neue Kommandostruktur

Das Kommando Landstreitkräfte führt die Brigaden und die Militärkommanden. Hinzu kommen die Heerestruppenschule und die Auslandseinsatzbasis. Dem Kommando Luftstreitkräfte unterstehen die Kommanden Luftunterstützung und Luftraumüberwachung sowie die Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule. Das Kommando Logistik fasst alle Dienststellen zusammen, die für Logistik und Versorgung zuständig sind. Das Kommando Führungsunterstützung und Cyber Defence ist für alle Bereiche der Informations- und Kommunikationstechnologie und für den Schutz der Netzwerke verantwortlich. Die neue Militärhochschule leitet die Ausbildung aller Offiziere und Unteroffiziere.

Investitionen in die Truppe

Das Heer wird zum ersten Mal seit 38 Jahren in seiner Organisation vergrößert. Drei von fünf neuen Bataillonen werden komplett neu aufgestellt. Bis zum Jahr 2020 investiert das Bundesheer 1.2 Milliarden Euro in neue Ausrüstung und Fahrzeuge und etwa 500 Millionen Euro in die Infrastruktur. Bis 2020 gibt es insgesamt 9.800 neue Jobs für Frauen und Männer beim Heer.

Am Flugfeld in Wiener Neustadt traten Abordnungen der neuen Verbände zum ersten Mal an.

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Minister Doskozil: "Österreich braucht ein starkes Bundesheer".

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