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Leistungssportler aus Kärnten bei Olympia

Faak am See, 08. Februar 2018  - Im Jahr 2000 wurde das Heeres-Leistungssportzentrum Faak am See gegründet. Durch eine Kooperation mit dem Land Kärnten, dem Österreichischen Bundesheer und den Bundessport und Freizeitzentren Austria konnte so die Lücke in der Kärntner Spitzensportförderung nachhaltig geschlossen werden. Waren es anfangs sechs Sportler, versehen mittlerweile bis zu 40 Sportler Dienst im Kärntner Heeressportzentrum.

Einzigartiger Standort

Die Umgebung, Unterkünfte und Anlagen am Standort Faak am See bieten Sportlern aus den verschiedensten Sportarten umfassende professionelle Trainingsmöglichkeiten. Ein Garant für Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften, der ohne diese Förderung oft kaum schaffbar wäre. Bei den kommenden Olympischen Spielen in Südkorea werden sechs Wintersportler aus Kärnten teilnehmen.

Große Ziele

Nach der Frage des Zieles bei den Olympischen Spielen sind sich alle Sportler einig - eine Medaille. Für Snowboardass Ina Meschik ist klar: "Als Sportler in einer Randsportart ist die Unterstützung durch das Bundesheer das Beste, was einem passieren kann. Ohne diese Hilfe wäre ich wohl nicht bei den Spielen dabei." Meschik tritt bereits zum dritten Mal bei Olympia an: "Natürlich ist es von Vorteil, bereits über den Ablauf Bescheid zu wissen. Dadurch kann ich mich optimal auf den Wettkampf konzentrieren und Nervosität steht somit hinten an", so Meschik. Für sie stehen jetzt noch intensive Trainingstage mit Materialtests an, um die Zeit bis zum Antreten zu überbrücken. "Am 14. Februar erfolgt der Abflug nach Südkorea. Meine Qualifikation im Parallelriesentorlauf ist zwar erst am 22. Februar, jedoch muss man sich auch an die Bedingungen gewöhnen. Der letzte Bewerb ist hoffentlich der Finallauf zwei Tage danach", erzählt Meschik.

Mit dem Snowboard umzugehen weiß auch Hanno Douschan. Der Korporal ist mit Unterbrechungen bereits seit sechs Jahren im Heeres-Leistungssport: "Es sind dies meine zweiten Olympischen Spiele. Jedoch läuft meine Zeit beim Bundesheer heuer aus. Aber ich freue mich auf Korea und werde natürlich mein Bestes im Snowboardcross geben."

Unter den insgesamt 46 Heeressportlern aus ganz Österreich sind neben den beiden Snowboardern aus Faak am See auch die Sportler Marco Schwarz (Ski Alpin), Vanessa Herzog (Eisschnelllauf), Lukas Müllauer  und Marco Ladner (beide Ski Freestyle) in Südkorea am Start.

Von Ski Alpin bis Triathlon

Aus vielen Bereichen lassen sich Sportarten am Faaker See finden. Darunter ist auch die erste Parasportlerin Julia Sciancalpore. Ihr Bereich ist das Dressurreiten. Sie hat für heuer das Ziel die Qualifikation für die Weltmeistershaft 2018 in den USA und kann die Zeit am Faaker See optimal nutzen. Auch der Nordische Kombinierer Philipp Orter weiß die Qualität im Sportzentrum zu schätzen: "Das Heeresleistungssportzentrum bietet ein perfektes Umfeld und auch über den Sommer gibt es gute Trainingsmöglichkeiten. Ich bekomme die beste sportliche Unterstützung und auch die berufliche Weiterbildung wurde mir zeitlich und finanziell ermöglicht."

Wie werde ich Leistungssportler beim Bundesheer

"Für eine Aufnahme als Leistungssportler ist für Männer grundsätzlich der Weg über den Grundwehr- und für Frauen über den Ausbildungsdienst vorgesehen. Dabei sind aber gewisse Aufnahmekriterien zu erfüllen. Unter anderem gilt für Mannschaftssportarten zum Beispiel die Mitgliedschaft in einem Nationalteam oder Bundesligamannschaft. Als Einzelsportler gilt die Mitgliedschaft in einem Nachwuchsnationalteam, eine Top-drei-Platzierung bei nationalen Meisterschaften beziehungsweise die Qualifikation für internationale Bewerbe. Für den Verbleib als Heeres-Leistungssportler ist dann eine Zeitspanne von bis zu 15 Jahren möglich, wobei die Sportler jährlich beurteilt werden", erklärt Offiziersstellvertreter Andreas Lindner, Kommandant am Stützpunkt in Faak am See.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Offiziersstellvertreter Andreas Lindner (m.) mit Korporal Philipp Orter (Nordische Kombination, r.) und Rekrut Felix Gall (Juniorenweltmeister im Straßenrad 2015).

Offiziersstellvertreter Andreas Lindner (m.) mit Korporal Philipp Orter (Nordische Kombination, r.) und Rekrut Felix Gall (Juniorenweltmeister im Straßenrad 2015).

V.l.: Lindner mit Zugsführer Ina Meschik (Snowboard), Julia Sciancalpore (Dressurreiten) und Korporal Hanno Douschan (Snowboardcross).

V.l.: Lindner mit Zugsführer Ina Meschik (Snowboard), Julia Sciancalpore (Dressurreiten) und Korporal Hanno Douschan (Snowboardcross).

Julia Sciancalpore ist die erste Parasportlerin am Faaker See.

Julia Sciancalpore ist die erste Parasportlerin am Faaker See.

Optimale Trainingsmöglichkeiten für Hanno Douschan.

Optimale Trainingsmöglichkeiten für Hanno Douschan.

Auch Bogenschießen ist am Faaker See zu finden. Rekrut Stefan Heincz bei den Vorbereitungen für die Welt- und Europameisterschaften 2018.

Auch Bogenschießen ist am Faaker See zu finden. Rekrut Stefan Heincz bei den Vorbereitungen für die Welt- und Europameisterschaften 2018.

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