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Bundesheer bei Aufräumarbeiten in Kärnten: Hilfe auch im Mölltal

Gemeinde Mörtschach im Mölltal, 08. November 2018  - Seit Dienstag werden die Aufräumarbeiten in Oberkärnten mit weiteren 55 Pionieren aus Klagenfurt und Villach verstärkt. Somit unterstützen jetzt 130 Soldatinnen und Soldaten vom Pionierbataillon 1 und dem Militärkommando Kärnten die örtlichen Einsatzkräfte. 

Pioniere helfen im Mölltal

Seit gestern sind die 55 Pioniere im Gemeindegebiet Mörtschach im Mölltal mit der Beseitigung von abgebrochenen und umgefallenen Bäumen in tiefen Gräben und steilen Hängen sowie der Beseitigung von gelockerten Felsbrocken beschäftigt. Auch große Felsbrocken müssen mit einem Hydraulikhammer zerkleinert und entfernt werden. Experten des Jägerbataillons 26 sichern die Pioniere im extrem steilen Gelände.

Mit einem "Alouette" III-Hubschrauber machte sich gestern Gerd Sandrieser, Bezirksförster der Bezirkshauptmannschaft Spittal/Drau, ein Bild von den Schadausmaßen im Drau- und Mölltal. Durch diese Erkundungsflüge werden, wenn "Gefahr in Verzug" besteht, weitere Einsatzstellen und -gebiete für die Kärntner Soldaten festgelegt. 

Aufräumarbeiten im Gail- und Lesachtal

Die Aufräumarbeiten im Gail- und Lesachtal gehen unterdessen unvermindert weiter. Seit vorigem Mittwoch, den 31. Oktober 2018, unterstützen 60 Villacher Pioniere die Einsatzkräfte im Lesachtal mit schwerem Pioniergerät. Dort müssen aus tiefen Gräben Bäume und Wurzelstöcke entfernt werden, um bei neuerlichem Starkregen Überschwemmungen zu verhindern.

Auch ein Umfahrungsweg nach Maria Luggau, diese Ortschaft ist von Kärnten noch immer abgeschnitten, muss errichtet und winterfest gemacht werden. "Ohne Euch wären wir auf uns gestellt gewesen. Für die Bevölkerung ist allein eure Anwesenheit schon enorm wichtig. Alle sehen, dass uns beigestanden wird", bedankte sich der Lesachtaler Bürgermeister Johann Windbichler bei den Pionieren.

Für Versorgungs- und Erkundungsflüge stehen weiterhin zwei Hubschrauber des Bundesheeres, eine "Alouette" III und eine Agusta Bell 212, in Kötschach-Mauthen bereit. Ein Ende des Einsatzes lässt sich aus derzeitiger Sicht noch nicht beurteilen.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Lose Steine und Felsen müssen umgeschichtet werden, damit diese nicht ins Tal stürzen und die Soldaten gefährden.

Lose Steine und Felsen müssen umgeschichtet werden, damit diese nicht ins Tal stürzen und die Soldaten gefährden.

Holzpfosten werden für den Steinschlagschutz gesetzt.

Holzpfosten werden für den Steinschlagschutz gesetzt.

Luftaufnahme von einer großen Schadstelle in Mörtschach im Mölltal.

Luftaufnahme von einer großen Schadstelle in Mörtschach im Mölltal.

Die Waldarbeiten im extrem steilen Gelände...

Die Waldarbeiten im extrem steilen Gelände...

...sind eine Herausforderung für die Pioniere.

...sind eine Herausforderung für die Pioniere.

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