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KOMBATT 267: Das Kampfgruppenschießen

Höhepunkt der Ausbildung: Das Scharfschießen aller Waffen unter Gefechtsbedingungen


Am Truppenübungsplatz Allentsteig trainierten die letzten Wochen rund 950 Soldatinnen und Soldaten der 3. Jägerbrigade (Brigade Schnelle Kräfte) im Rahmen der Übung KOMBATT 267. Das abschließende Gefechtsschießen bildet nun den Höhepunkt der Ausbildung für die Grundwehrdiener des Einrückungstermins Oktober 2025 und zeigt, wie unterschiedliche Kräfte der Brigade im Gefecht zusammenwirken.

Das Szenario

Die Übung simuliert eine Verteidigungssituation. Ein Gegner greift aus dem Osten an. Aufgabe der Brigade ist es, diesen Angriff früh zu erkennen, seine Bewegungen zu verzögern und ihn schließlich zum Abbruch seiner Operation zu zwingen.

Der Gegner wird schrittweise abgenützt. Gelände wird nur dort aufgegeben, wo zuvor Verluste zugefügt wurden. Ziel ist es, den Angriff so weit zu schwächen, dass er an einer definierten Linie, der "Forward Edge of the Battle Area" (FEBA) zum Stehen kommt.

Die Gefechtsphasen beim Kampfgruppenschießen

Aufklärung hält Fühlung mit dem Feind

Die Brigadeaufklärung erkennt die Spitzen des anrückenden Gegners. Bewegliche Aufklärungskräfte halten Fühlung mit den vorrückenden Einheiten und liefern laufend Meldungen über deren Stärke und Bewegungsrichtung.

Diese Informationen bilden die Grundlage für die Feuerunterstützung und die weitere Gefechtsführung der Brigade.

Abnützen der Feindspitzen in der ersten Verzögerungslinie – "Phase Line Alpha"

Die ersten Kräfte des Gegners stoßen auf vorbereitete Verzögerungskräfte. Panzerabwehrlenkwaffen und schwere Granatwerfer wirken aus gedeckten Stellungen auf die vorrückenden Spitzen.

Ziel ist es, den Gegner bereits früh zu schwächen und sein Angriffstempo zu bremsen.

Rücknahme des Aufklärungszuges

Nachdem der Gegner aufgeklärt und bekämpft wurde, lösen sich die Aufklärungskräfte vom Feind. Nebel verschleiert die Bewegung und erschwert dem Gegner die Beobachtung.

Die Kräfte ziehen sich geordnet zurück und werden von nachfolgenden Einheiten aufgenommen.

Zeitlich begrenzte Verteidigung in der zweiten Verzögerungslinie – "Phase Line Bravo"

In vorbereiteten Stellungen nimmt die Infanterie den Gegner erneut auf. Sperren im Gelände – beispielsweise eine vorbereitete Baumsperre – bremsen den Vormarsch.

Die Jäger führen aus gedeckten Stellungen den Feuerkampf und fügen dem Gegner weitere Verluste zu.

Abbrechen der zeitlich begrenzten Verteidigung

Nach kurzer Gefechtsdauer lösen sich die eingesetzten Kräfte wieder vom Gegner. Das Gelände wird nicht dauerhaft gehalten.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf dem Abnützen der angreifenden Kräfte und dem Gewinnen von Zeit.

Aufnahme und Feuerkampf an der "Forward Edge of the Battle Area" (FEBA)

Die abgenützten Angriffsspitzen des Gegners treffen schließlich auf die Verteidigungskräfte an der FEBA. Hier führt die Infanterie den entscheidenden Feuerkampf.

Der Gegner wird gestoppt und zum Abbruch seines Angriffs gezwungen.

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