Ausbildung unter realistischen Bedingungen
An zahlreichen Stationen vertiefen die Soldaten ihre Fertigkeiten und erhalten im Zuge eines optimierten Ausbildungsbetriebes unmittelbar Feedback. Dabei trainieren sie unter möglichst realistischen Bedingungen. Zum Einsatz kommt auch schweres Gerät, wie der Schützenpanzer ULAN, der Radpanzer Pandur, die Panzerhaubitze M-109 sowie Hubschrauber der Typen S-70 „Black Hawk“ und Agusta Bell 212. So lernen die Kaderanwärter den „Kampf der verbundenen Waffen”, also das Zusammenspiel unterschiedlicher Waffengattungen kennen.
Gemeinsam für den Ernstfall üben
Neben den Jägerbataillonen 18 und 33 nehmen heuer auch die Schulen für Sanität, Logistik und Führungsunterstützung teil. Die Kursteilnehmer des Instituts Jäger trainieren das Führen einer Jägergruppe im Angriff sowie das Auf- und Absitzen für den Lauftransport. Das Institut Pionier übt das Übersetzen von Gewässern und das Öffnen von Sperren, um den weiteren Angriff der Infanterie zu unterstützen. Das Institut Artillerie mit Rohrartillerie und schweren Granatwerfern trainiert das Beziehen und den Betrieb von Feuerstellungen sowie den Feuerkampf. Die Kursteilnehmer des Instituts Aufklärer üben das Beziehen eines Nahverfügungsraumes, die Annäherung an ein Aufklärungsziel und den Betrieb eines Beobachtungspostens.