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Moderne Panzerhaubitzen für das Bundesheer

Wien, 09. Juli 1999  - Die Panzerhaubitze M 109 A5Ö ist ein Artilleriegeschütz auf einer Selbstfahrlafette, das aus einer Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Hersteller, der Schweiz und Österreich hervorgegangen ist. Das Waffensystem besteht grundsätzlich aus Komponenten der US-Panzerhaubitze M-109 der Typen A2 bis A6, der Schweizer Panzerhaubitze M 109 KAWEST und aus österreichischen Beistellteilen, wie etwa die hydraulische Verschlußsteuerung und die Ansetzvorrichtung.

Die wesentlichsten Neuerungen bei der M-109 A5Ö sind:

  • die Navigations-, Orientierungs- und Richtanlage
  • die Ansetzvorrichtung
  • das Zündpatronenmagazin
  • eine fernbedienbare Rohrzurrung
  • die Einbindung in das elektronische Artilleriefeuerleitsystem

Die Navigations-, Orientierungs- und Richtanlage ist das Herzstück der Panzerhaubitze. Diese ermöglicht dem Geschützführer jederzeit seinen Standort festzustellen und der Rechenstelle zu melden. Ein wesentlicher Vorteil dieses Systems ist der Umstand, daß das Geschütz rasch einsatzbereit ist und ohne Verwendung außenliegender Festpunkte gerichtet werden kann. Der Zeitbedarf zum Herstellen der Gefechtsbereitschaft liegt bei etwa einer Minute.

Die Feuergeschwindigkeit konnte durch Modifikationen bei der M-109 A5Ö deutlich gesteigert werden. Bei Erprobungsschießen wurde eine Feuergeschwindigkeit von 3 Schuß in 15 Sekunden und 10 Schuß in einer Minute erreicht. Die Höchstschußweite des Geschützes wurde auf 30 km gesteigert.

Mit der Einführung der Panzerhaubitze M-109 A5Ö verfügt die Artillerie des österreichischen Bundesheeres über ein äußerst leistungsfähiges Geschütz, das jedem internationalen Vergleich standhält.

Panzerhaubitze M 109 A5Ö

Panzerhaubitze M 109 A5Ö

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