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Minister Klug und WKO-Präsident Leitl unterzeichneten Kooperations-Vereinbarung

Wien, 30. November 2015  - Am Montagabend haben Verteidigungsminister Gerald Klug und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl eine Kooperations-Vereinbarung unterzeichnet, die zu einem besseren Verständnis zwischen dem Bundesheer und Wirtschaftstreibenden im Bereich der Miliz beitragen soll. Ziel ist, die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten zu verstärken, um die Vereinbarkeit von Miliz-Karriere und Berufsleben zu verbessern.

Anreize für Unternehmen schaffen

Durch die Vereinbarung sollen die Aufgaben des Bundesheeres und der Miliz im Interesse von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vermittelt, zivile und militärische Ausbildungen gegenseitig angerechnet und Anreize für Unternehmen geschaffen werden, Milizsoldaten zu beschäftigen.

Verteidigungsminister Gerald Klug: "Die Miliz ist ein wesentlicher Bestandteil des Österreichischen Bundesheeres. Wir investieren Geld in moderne Ausrüstung und wir stocken personell massiv auf. Milizsoldatinnen und Milizsoldaten vereinen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen aus Militär und Wirtschaft. Das macht sie zu unverzichtbaren Mitarbeitern in beiden Bereichen."

Bundesheer, Milizsystem und Wirtschaft

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl wies darauf hin, dass die Miliz ein Garant für die Verankerung des Bundesheeres in der Bevölkerung ist. "Unsere gemeinsame Initiative soll zum Erfolg dieses Systems beitragen und ich sehe - als Vertreter der Wirtschaft - großes Synergiepotential zwischen dem Bundesheer, dem Milizsystem und der österreichischen Wirtschaft", so Leitl.

Der Milizbeauftragte des Bundesheeres, Brigadier Erwin Hameseder, dazu: "Es freut mich, dass es bereits gut funktionierende Partnerschaften zwischen dem Bundesheer und diversen Wirtschaftsunternehmen gibt. Diese Partnerschaften müssen im Hinblick auf die Hauptaufgabe der Miliz, nämlich dem Schutz kritischer Infrastruktur, belebt und weiter ausgebaut werden."

Er betonte weiters, dass Österreich für die Wirtschaft ein interessanter Standort sei, weil es über eine sichere Infrastruktur und damit über eine sichere Arbeitsumgebung für Betriebe verfüge. Der Schutz kritischer Infrastruktur habe deshalb eine große Bedeutung und sei eine gemeinsame Aufgabe für eine funktionierende Landesverteidigung.

Mehr Milizsoldaten

Mit dem Strukturpaket 2018 wird die Miliz personell gestärkt, um den neuen Bedrohungslagen gerecht zu werden. Bis 2018 sollen etwa zusätzliche 5.000 Soldaten beordert werden. Dazu stellt das Bundesheer 12 zusätzliche Jägerkompanien auf und erhöht den Milizanteil in bestehenden Verbänden.

Milizsoldaten sind Männer und Frauen, die ihren Grundwehr- oder Ausbildungsdienst geleistet haben und in der Einsatzorganisation des Bundesheeres weiterhin eine Aufgabe neben ihrem Beruf wahrnehmen. Sie werden bei Übungen oder Einsätzen im In- sowie im Ausland militärisch tätig. Zum Teil stellen Milizsoldaten sogar den Großteil des Personals bei Auslandseinsätzen. Im Inland übernehmen sie etwa Einsatzaufgaben bei Hilfseinsätzen. Die österreichische Miliz setzt sich derzeit aus 25.000 Angehörigen zusammen.

V.l.: Minister Klug mit dem Milizbeauftragten Brigadier Hameseder und WKO-Präsident Leitl.

V.l.: Minister Klug mit dem Milizbeauftragten Brigadier Hameseder und WKO-Präsident Leitl.

Klug und Leitl beim Unterzeichnen der Kooperations-Vereinbarung, dahinter Milizsoldaten.

Klug und Leitl beim Unterzeichnen der Kooperations-Vereinbarung, dahinter Milizsoldaten.

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