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Lawinengefahr: Alpinisten des Bundesheeres stehen bereit

Wien, 10. Dezember 2018  - Mit dem ersten Schneefall beginnt auch die Zeit des Wintersports. Jedoch verbirgt sich hinter dem Schneevergnügen oft eine große Gefahr: durch große Schneemassen besteht das Risiko einer Lawine und damit einhergehend, ist auch die Verschüttungsgefahr deutlich höher. Um das Schlimmste zu verhindern, stehen seit Anfang November rund 400 Alpinsoldaten bei Lawinenkatastrophen auf Abruf bereit. Mit insgesamt zwölf Lawineneinsatzzügen in sieben Bundesländern (ausgenommen Wien und Burgenland) unterstützt das Bundesheer zivile Einsatzkräfte, wenn diese Hilfe benötigen.

400 Soldaten sind für Notfälle gerüstet

Verteidigungsminister Mario Kunasek: "Unsere Soldaten leisten durch ihr Können, ihre Erfahrung und ihr Engagement auch im alpinen Bereich einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in Österreich. Und auch hier helfen wir, wo andere nicht mehr helfen können." Ein Lawineneinsatzzug besteht aus je 32 Kadersoldaten mit spezieller Alpinausbildung. Mit gebirgsspezifischer Ausrüstung, wie beispielsweise ein Alpinbergegerät oder Katastrophengerät, können die Heereshochgebirgsspezialisten verunglückte Personen aus Lawinen retten.

Bis Ende April 2019 im Einsatz

Bis Ende April 2019 helfen die Soldaten im Kampf gegen die Schneemassen oder verunglückte Wintersportler und Bergbegeisterte zu bergen. Zusätzlich stehen neben den Alpinsoldaten außerdem etwa fünf Hubschrauber auf Anforderung zur Verfügung, die beim Transport der Züge in unwegsames Gelände unterstützen können. Weiters gehören speziell geschulte Notfallsanitäter zu den Teams. Sie sind spezialisiert auf die Suche nach Verschütteten und Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Lawinenunglücken. In Einsatzübungen überprüfen und verbessern die Soldatinnen und Soldaten ständig ihre Kenntnisse und Fertigkeiten.

Zwölf Lawineneinsatzzüge stehen in sieben Bundesländern bereit. (Bild: Archiv)

Zwölf Lawineneinsatzzüge stehen in sieben Bundesländern bereit. (Bild: Archiv)

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