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Truppenbesuch Verteidigungsminister Doskozils in Salzburg

Salzburg, 12. April 2017  - Heute besuchte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil die Soldaten des Pionierbataillons 2. Begleitet wurde der Minister bei seinem Truppenbesuch vom stellvertretenden Generalstabschef des Bundesheeres, Generalleutnant Bernhard Bair. 

Salzburger Pioniere

Der Kommandant der Salzburger Pioniere, Oberst Günther Gann, präsentierte die Hauptaufgaben des Bataillons: Das Fördern der eigenen Bewegung, das Hemmen der feindlichen Bewegung, Schutz vor Waffenwirkung und Erhöhung der Standfestigkeit, Kampfmittelabwehr sowie die Katastrophenhilfe. Diese Aufgaben werden durch moderne Geräteausstattung, gute Infrastruktur und umfassende Ausbildungen sichergestellt.

Die Salzburger Pioniere stehen jederzeit mit einer durch schwere Pioniergeräte verstärkten Pionierkompanie mit rund 90 Soldaten für Katastropheneinsätze im gesamten Bundesgebiet bereit. Der hohe Ausbildungsstand sowie die Leistungsbereitschaft und der Leistungswille des Verbandes werden bei Unterstützungsleistungen und Katastropheneinsätzen immer wieder unter Beweis gestellt.

Kommando Feldlagersysteme

Die Pioniere sind Experten im Feldlagerbau, von der behelfsmäßig errichteten Notunterkunft bis zum großen Camp mit eigener Energie- und Sanitärversorgung für lang andauernde Einsätze.

Das im Bundesheer einzigartige "Kommando Feldlagersysteme" des Pionierbataillons 2 verfügt über modernstes, umfangreiches Infrastrukturgerät. Das Zeltsystem "COLPRO" zeichnet sich durch hohe Mobilität, den Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Kampfstoffen sowie die modulare Einsatzmöglichkeit sowohl als Gefechtsstand als auch als Unterkunft aus. Küchensystem, Müllverbrennungs- und Kläranlage auf Containerbasis sorgen für eine nachhaltige Einsatzbereitschaft der Soldaten im Einsatzraum; Blitzschutz-, Erste-Hilfe- und Brandschutzgerät tragen zum Schutz der eigenen Soldaten gegen unplanbare Lageentwicklungen und Wettereinflüsse bei.

Spezialisierung der Pioniere

Als Teil des Kommandos Gebirgskampf haben sich die Soldaten des Bataillons neben klassischen Pionieraufgaben auf die Pionierunterstützung im alpinen Gelände spezialisiert. Durch die Pionierkompanie (gebirgsbeweglich) kann das Pionierbataillon die qualifizierte Pionierunterstützung auch im Hochgebirge sicherstellen.

Dafür steht besonderes Gerät zur Verfügung. Einzigartig im Bundesheer sind die zwei Materialseilbahnen, die vor allem der Versorgung der im Gebirge eingesetzten Truppe dienen. Daneben besitzt das Bataillon auch verschiedene, im unwegsamen und steilen Gelände bewegliche Pioniermaschinen und Transportfahrzeuge.

Die für Einsätze im alpinen und hochalpinen Gelände notwendigen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen werden im Rahmen von Ausbildungen, wie der speziellen Truppengebirgsausbildung, an die Soldaten des Bataillons weitergegeben.

Wehrgeschichtliches Museum

Nach der Vorstellung der Pioniere wurde der Minister vom Leiter des Wehrgeschichtlichen Museums, Oberst Kurt Mitterer, zu einem Rundgang begrüßt. Das Salzburger Wehrgeschichtliche Museum in der Schwarzenberg-Kaserne zeigt in seiner Ausstellung Objekte aus zweitausend Jahren Wehrgeschichte. Neben Uniformen, Ausrüstungsgegenständen, Orden und Ehrenzeichen sind es vor allem Waffen und Munition aus den verschiedensten Bereichen und Epochen.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

V.l.: Oberst Zweiker, Oberst Gann, Minister Doskozil, Hauptmann Wagner, Generalleutnant Bair und Oberst Pritz.

V.l.: Oberst Zweiker, Oberst Gann, Minister Doskozil, Hauptmann Wagner, Generalleutnant Bair und Oberst Pritz.

Hauptman Wagner präsentiert das Zeltsystem "COLPRO".

Hauptman Wagner präsentiert das Zeltsystem "COLPRO".

Minister Doskozil mit Soldaten der Salzburger Pioniere.

Minister Doskozil mit Soldaten der Salzburger Pioniere.

Einzigartig im Bundesheer: die Materialseilbahnen.

Einzigartig im Bundesheer: die Materialseilbahnen.

Oberst Kurt Mitterer mit Minister Doskozil im Wehrgeschichtlichen Museum.

Oberst Kurt Mitterer mit Minister Doskozil im Wehrgeschichtlichen Museum.

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