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Chronik: Im Einsatz rund um die Flüchtlingssituation

Seit Anfang August 2015 hilft das Bundesheer dabei, die schwierige Situation rund um die ankommenden Flüchtlinge in Österreich zu meistern. Hier finden Sie eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse.

2015

    Soldaten errichten ein Zelt. (Zum Vergößern ancklicken!)

    Soldaten errichten ein Zelt für Flüchtlinge.

  • 9. August: Pioniere errichten in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim eine Zeltstadt. 250 Flüchtlinge sollen in den Zelten untergebracht werden. Der Aufbau erfolgt als Unterstützung für das Innenministerium.
  • 30. August: In Nickelsdorf und Parndorf stellt das Bundesheer Zelte und Betten für mehr als 200 Personen auf. Heereseigene Betreuungsstellen befinden sich in Vomp, Fehring, Klosterneuburg, Salzburg/Wals-Siezenheim und Freistadt.
  • 5. September: Großraumbusse des Bundesheeres fahren im Dauerbetrieb. Sie transportieren im Pendelverkehr Flüchtlinge von der burgenländischen Staatsgrenze zum Bahnhof Nickelsdorf.
  • 11. September: Soldaten bauen in Nickelsdorf 41 Militärzelte auf. Darin können sich bis zu 2.000 Flüchtlinge aufhalten und sich vor Wind und Regen schützen.
  • 12. September: Das Heer übernimmt die führende Rolle im Transportmanagement: Spezialisten des Bundesheeres koordinieren den zivilen und militärischen Fuhrpark. Zugleich stimmen sie den Straßenverkehr mit dem Schienenverkehr ab.
  • 14. September: Mit einem Ministerratsbeschluss entscheidet sich die Bundesregierung, bis zu 2.200 Soldaten in einen sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz zu schicken.
  • Flüchtlinge steigen in einen Heeresbus. (Zum Vergößern ancklicken!)

    Großraumbusse des Bundesheeres transportieren Flüchtlinge im Dauerbetrieb.

  • 15. September: Rund 640 Berufssoldaten aus Kaderpräsenzeinheiten treffen an der Staatsgrenze ein. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei werden sie unter anderem Transportaufgaben, Absicherungs- und Ordnungstätigkeiten übernehmen. Auch auf den Bahnhöfen Linz, Wels und Salzburg unterstützen Soldaten die Exekutive.
  • 16: September: Auch in Kärnten hilft das Bundesheer: In Klagenfurt versorgen Soldaten die Ankommenden mit Essen und Getränken.
  • 17. September: Weitere 300 Berufs- und Zeitsoldaten werden alarmiert. Sie kommen von Einheiten aus Kärnten, Niederösterreich und der Steiermark.
  • 18. September: In der Vega-Payer-Weyprecht-Kaserne bereitet das Militärkommando Wien 4.000 Tagesportionen zu. Diese bestehen aus Frühstück, Mittag- und Abendessen.
  • 18. September: Das Bundesheer steht mit rund 1.600 Soldaten im Einsatz. 993 Soldaten unterstützen die Polizei, 583 helfen bei Verpflegung und Transport. Dabei werden 202 Fahrzeuge und zwei Hubschrauber eingesetzt.
  • Soldaten geben Essen an Flüchtlinge aus. (Zum Vergößern ancklicken!)

    Soldaten versorgen die Ankommenden mit Essen und Getränken.

  • 5. Oktober: Seit Anfang August kocht das Heer für die Flüchtlinge und kümmert sich in den Betreuungsstellen oder an den Grenzen immer wieder um die Verpflegung. Bisher wurden insgesamt rund 120.000 Portionen zubereitet und ausgeteilt.
  • 17. Oktober: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen verstärkt das Bundesheer sein Engagement in der Steiermark. 160 zusätzliche Berufssoldaten aus Amstetten, Bludesch, Landeck und Graz gehen in den Assistenzeinsatz. Damit stehen fünf Assistenzkompanien mit etwa 600 Soldaten für sicherheitspolizeiliche Aufgaben zur Verfügung. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht der ehemalige Grenzübergang Spielfeld.
  • 24. Oktober: Im Rahmen der Unterstützungsleistungen für das Innenministerium wurden bislang 224.000 Verpflegungsportionen zubereitet. Im Transport legte das Bundesheer bereits 380.000 Kilometer mit Bussen, LKWs und Kleinfahrzeugen zurück.
  • 9. November: Seit Anfang September sind täglich rund 20 Großraumbusse des Bundesheeres im Einsatz. 110 Heeresbusfahrer haben bis jetzt 100.000 Personen zu Unterkünften, Betreuungsstellen und Bahnhöfen transportiert - im Durchschnitt sind das 1.850 Menschen pro Tag.
  • Soldaten am Grenzübergang Spielfeld. (Zum Vergößern ancklicken!)

    Assistenzsoldaten im Einsatz am Grenzübergang Spielfeld in der Steiermark.

  • 10. November: Auch in Kufstein startet der Assistenzeinsatz des Bundesheeres. Abgesehen von Vorarlberg unterstützt das Heer damit in allen Bundesländern.
  • Ende November: 1.596 Berufs- und Zeitsoldaten unterstützen österreichweit die Polizei, um das hohe Flüchtlingsaufkommen zu bewältigen. Die meisten Kräfte befinden sich in der Steiermark, gefolgt von Kärnten, Salzburg, Tirol und dem Burgenland.
  • 7. Dezember: In Spielfeld errichten Pioniere die ersten technischen Sicherungsmaßnahmen als Teil des neuen Einreiseleitsystems.
  • 18. Dezember: Mehr als 1.000 Soldaten stehen im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz, 247 weitere helfen im Rahmen der Unterstützungsleistungen des Heeres. Mittlerweile wurden knapp 530.000 Tagesportionen an Essen ausgegeben und 182.000 Menschen transportiert. Dabei haben die Heeres-Fahrzeuge 886.000 Kilometer zurückgelegt.

2016

  • 22. Februar: Das Verteidigungsministerium erhöht auf Anforderung des Innenministeriums die eingesetzten Kräfte. Um verstärkte Grenzkontrollen durchführen zu können, treffen in den Grenzgebieten rund 450 zusätzliche Berufssoldaten ein. Damit befinden sich rund 1.400 Berufs- und Milizsoldaten im Assistenzeinsatz.
  • 9. Mai: Erstmals gehen auch Grundwehrdiener in den sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz. In Kärnten und im Südburgenland überwachen sie die Staatsgrenze gemeinsam mit Berufssoldaten und der Polizei.

Hier hilft das Bundesheer in Österreich

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